Tierfotografie Objektive

Welches Objektiv verwendet ein Fotograf für die Hundefotografie?

Mag sein, dass die Antwort dich jetzt erschlägt – aber jedes Objektiv ist für die Hundefotografie geeignet. Wie das? Es heisst nicht umsonst „Jedes Objektiv bedeutet eine neue Welt“. Die Frage ist also nicht, welches Objektiv brauche ich als Tierfotograf, um gute Hundefotos zu machen, sondern, was möchte der Fotograf auf seinen Hundebildern zeigen?

Hundeshooting-Wassertrüdingen
  • Kopfportraits

Für Kopfportraits eignen sich Telebrennweiten am Besten. Also alles ab einer Brennweite von 85mm.

Eine Normalbrennweite von 50mm ist auch möglich. Normalbrennweiten entsprechen dem Eindruck unseres Auges. Jedoch finden wir, dass hier oft zu viel drum herum ist und der Hund oft zu weit entfernt wirkt. Lange Brennweiten ziehen das Motiv optisch vor und lassen es imposanter und größer wirken. Ideal also für Hundeportraits, auf denen man viele Details vom Kopf sehen soll.

Wir verwenden bei Kopfportraits:

100 mm Makro | 85mm | 135 mm | 70-200 mm

Hunde-Wintershooting
  • Hund von Oben:

Hier benötigt man oft ein Weitwinkel Objektiv. Mit einem Zoomobjektiv ist man hier flexibel. Die Größe vom Hund und das, was du drum herum noch auf dem Bild haben möchtest, ist entscheidend für die Wahl des Objektivs. Da Weitwinkelobjektive zum Rand hin das Bild verzerren, Sollte die Brennweite besser nicht unter 15 mm liegen. Bei sehr kleinen Hunden genügt auch eine Normalbrennweite.

Wir verwenden bei Portraits von Oben:

50 mm | 35 mm |24-70 mm

Hundefotos Ansbach
  • Ganzkörper Portrait:

Hier hängt es davon ab, wie weit du vom Hund weg sein kannst, und wie gut der Hintergrund freigestellt werden soll.

Empfehlenswert ist hier eine lange Brennweite. Bei einer langen Brennweite wird der Hund vom Hintergrund besser freigestellt. Auch wirkt der Körper schöner geformt.

Wir verwenden bei Ganzkörper Portraits:

100 mm Makro | 85mm | 135 mm | 70-200 mm

Hunde Fotoshooting Ansbach Mittelfranken Bayern
  • Mensch-Hund Fotos:

Auch hier hängt es davon ab, wie viel auf dem Bild drauf sein soll, wie weit du vom Motiv entfernt sein kannst und welche Bildwirkung du erzielen willst. Grundsätzlich ist eine Telebrennweite besser als ein Normalobjektiv oder ein Weitwinkel.

Wir verwenden bei Mensch-Hund Fotos:

70 -200 mm

Fotograf Dinkelsbühl Hunde Fotos
  • Bewegungsbilder:

Hier ist es wichtig, dass das Objektiv möglichst schnell reagiert und flexibel ist.

Klar, wenn du nur ein einziges Foto machen möchtest, dann kannst du so ziemlich jedes Objektiv nehmen. Du platzierst den Hund passend und löst im entsprechenden Moment ein einziges Mal aus.

Es gibt Hundefotografen, die genau so vorgehen. Oft werden Festbrennweiten wie das 135 mm oder 15 mm verwendet. Mit sehr, sehr viel Übung und vielen gestellten Wiederholungen können so beeindruckende Bewegungsaufnahmen entstehen.

Wenn du den Hund jedoch wirklich laufen lassen möchtest, Sport- oder Spielaufnahmen machen willst, brauchst du ein reaktionsfreudiges Zoomobjektiv im Telebereich.

Wir verwenden bei Bewegungsaufnahmen:

70-200 mm

Fazit – Welches Objektiv ist am Besten für die Tierfotografie?

Am Funktionsfähigsten ist das 70-200 mm. Es ist ein „Immer drauf“.

Ob Kopfportraits, Bewegungsaufnahmen, Ganzkörper, oder Mensch-Hund Fotos.

Nur für Bilder mit viel Landschaft drum herum und für Bilder die den Hund von Oben zeigen sollen, kann man es nicht verwenden.