Tierfotografie Blende

Welche Blende verwendet ein Fotograf in der Hundefotografie?

Welche Blendenzahl vom Tierfotograf gewählt wird, hängt von ein paar Faktoren ab. In erster Linie von der Frage, wie viel auf dem Bild scharf abgebildet sein soll. In der Hundefotografie verwendet man bei einem ruhigen Kopfportrait eine andere Blendenzahl als bei einem Hunde Fotoshooting für Bewegungsbilder.

Hundeshooting-Wassertrüdingen
  • Kopfportraits

Für Kopfportraits eignet sich eine Offenblende sehr gut.

Meistens verwenden wir hier eine Blende von maximal 2.8. Das hängt natürlich stark davon ab, welches Objektiv verwendet wird. Bei kleineren Hunden wählen wir gerne auch eine niedrigere Blendenzahl.

Hunde-Wintershooting
  • Hund von Oben:

Hier sollte man nicht zu stark abblenden. Gerade wenn man noch ungeübt ist, kann es schnell passieren, dass entweder die Augen oder die Nase unscharf sind. Durch die geringe Entfernung wird der Boden sowieso nicht stark unscharf. Bei Bedarf kann hier digital nachgearbeitet werden. Aber unserer Erfahrung nach, möchte man den Untergrund gar nicht so sehr freigestellt haben.

Wir wählen hier oft eine Blende von minimal 2.8, meistens höher.

Hundefotos Ansbach
  • Ganzkörper Portrait:

Hier hängt es davon ab, wie weit der Hund vom Hintergrund weg sein kann, und wie gut der Hintergrund freigestellt werden soll.

Eine gewisse Entfernung von einigen Metern zum Hintergrund ist für eine schöne Freistellung vom Hund wichtig. Damit der Körper von Hund komplett scharf abgebildet wird, wählen wir meist eine Blende von mindestens 3.5

Hunde Fotoshooting Ansbach Mittelfranken Bayern
  • Mensch-Hund Fotos:

Auch hier hängt die Blendenzahl davon ab, wie viel auf dem Bild scharf abgebildet sein soll, wie weit dein Motiv vom Hintergrund entfernt sein kann und welche Bildwirkung du erzielen willst.

Wir wählen hier meist eine Blende von ca. 4,5

Fotograf Dinkelsbühl Hunde Fotos
  • Bewegungsbilder:

Je geübter man ist, desto niedriger kann die Blendenzahl sein.

Dieses Bewegungsbild wurde mit einer Blende von 3,5 aufgenommen. Solltest du noch nicht „treffsicher“ sein, dann wähle eine deutlich höhere Blendenzahl. Erhöhe auch hier die Entfernung von deinem Motiv zum Hintergrund. Besser, dein Hintergrund ist nicht ganz weich oder du musst digital nachbearbeiten, als dass du keine scharfen Hundebilder hast.

Fazit – Welche Blende ist am Besten für die Tierfotografie?

Je mehr Bewegung dabei ist, desto höher die Blendenzahl. Wir verwenden Blenden von 2.8 bis 4.5. Unsere Objektive können noch niedriger gehen – wie z.B. auf 1.2, jedoch nutzen wir in der Tierfotografie keine so offene Blende, da sonst nicht einmal mehr der ganze Kopf scharf abgebildet wird.