Wissenswertes zum Thema Hochzeitsfotografie

Infos vom Hochzeitsfotograf

Mein Name ist Patricia Spyra, ich bin ausgebildete Berufsfotografin und auf die Hochzeitsfotografie spezialisiert. Auf dieser Seite teile ich meine Erfahrungen als Hochzeitsfotograf mit euch.

Welche Objektive für Hochzeitsfotos?

Für Portraitaufnahmen verwende ich Festbrennweiten. Diese glänzen durch eine viel bessere Abbildungsqualität. Die verbauten Gläser sind meist hochwertiger als bei Zoombrennweiten. Ein schneller Autofokus ist hier nicht so wichtig.

Zoombrennweiten werden von mir bei Reportagen eingesetzt. Mit einem Zoomobjektiv ist der Fotograf sehr flexibel. Jedoch leidet die Abbildungsqualität durch jedes weitere Glas, welches verbaut wurde – und je nach Zoomobjektiv sind dies sogar recht viele.

Wichtig bei Reportagen ist auch, dass die Objektive reaktionsschnell sind.

So mancher Kuss ist eher ein schnelles Bussi – furchtbar, wenn der Hochzeitsfotograf dies verpasst, da das Objektiv nicht schnell genug war.

Objektive für die Hochzeit im Standesamt

In Standesämtern benötigt der Hochzeitsfotograf sowohl ein Weitwinkelobjektiv als auch eine leichte Telebrennweite.

Als Zoomobjektiv eignen sich hier wunderbar das 16-35er sowie mein persönlicher Favorit das 24-70er. Dieses Objektiv deckt alle Bereiche ab.

Standesämter sind meistens eher breit als lang. Mit dem 24-70er Objektiv können wir den kompletten Raum aufnehmen, aber auch Nahaufnahmen vom Brautpaar oder den Gästen machen.

Da Standesämter meistens eher dunkel sind, ist ein lichtstarkes Objektiv zwingend  erforderlich.

Objektive für die Hochzeit in der Kirche

Richtige Kirchen sind meistens eher lang als breit. Auch ist der Hochzeitsfotograf hier eher ein gutes Stück vom Brautpaar entfernt.

Mein liebstes Objektiv für Trauungen in der Kirche ist das 70-200ter.

Mit diesem Objektiv seid ihr immer Nah am Geschehen ohne Aufdringlich zu werden.

Objektive für die freie Trauung

Freie Trauungen können an sehr unterschiedlichen Orten stattfinden… und die Brautpaare sind hier oft recht kreativ, was die Sitzplatzgestaltung angeht …

Ein Hochzeitsfotograf, welcher sicher freie Trauungen fotografieren möchte, sollte sich darauf einstellen, dass er zwei Zoombrennweiten benötigt.

Bei mir kommen hier das 24-70er und 70-200er zeitgleich zum Einsatz.

 

Objektive für das Brautpaarshooting

Hier verwende ich sehr gerne Festbrennweiten.

Meine absoluten Lieblinge sind hier das 85er und das 35er.

Das 85er verwende ich für fast alle Portraits.

Die sehr beliebten Brautpaarfotos von oben nehme ich mit dem 35er auf.

Je nach Location können noch Aufnahmen mit einer noch längeren Brennweite aufgenommen werden. Wer in Investierlaune ist, der gönnt sich das 135er. Ansonsten kann auch wunderbar das 70-200er verwendet werden.

Objektive für Detailaufnahmen

Ob Blumen, Ringe, Schuhe oder anderes – hier muss ein Makroobjektiv her.

Mein Liebling: das 100er Makro Objektiv.

Die Telebrennweite sorgt für eine schlanke Abbildung.

Auch die Entfernung zum Motiv bietet bei der Bildgestaltung sehr gute Möglichkeiten.

Objektive für Gruppenfotos

Gruppenfotos sind immer ein schwieriges Thema. Hier muss der Fotograf flexibel sein können. Das heisst, ein Zoomobjektiv.

Mein Favorit: das 24-70er

Objektive für Locationfotos

Bei Aufnahmen der Location kann sich der Fotograf meistens ein wenig Zeit nehmen und kreativ sein.

Solche Fotos entstehen nicht selten, wenn der Hochzeitsfotograf gerade Leerlauf hat.

Ich verwende hier eine Palette an Festbrennweiten.

Das 35er, 50er und das 100er Makro finden immer Verwendung.

Besonderheiten von Trauungen

Jede Art der Trauung hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Ein erfahrener Hochzeitsfotograf kann von den meist krassen Unterschieden ein Lied singen.

Die Hochzeit im Standesamt

Standesämter sind meist dunkel oder haben einen sehr krassen Verlauf von sehr hell zu sehr dunkel.

Große Fenster bringen viel Licht. Dafür ist der Bereich ohne Fenster sehr dunkel.

Es wird auf die Lichter belichtet – das heisst, dass der dunklere Bereich später digital aufgehellt wird.

Dies führt sehr oft zu Bilderrauschen.

Ein weiteres Problem bei standesamtlichen Trauungen – meist im ländlichen Raum – ist die Unordnung im Standesamt.

Ja, richtig gelesen … Unordnung … ich habe schon so einige Krämpfe im Hals gehabt, da ich mich verbiegen musste, um die aufgestapelten, leeren Stühle oder Polster im Hintergrund vom Standesamt nicht mit auf den Bildern zu haben.

Die Hochzeit in der Kirche

Neben Bilderrauschen durch hochen ISO Wert, sind unangenehme Orange/Rot Töne ein Problem.

Ich kenne inzwischen sehr viele Kirchen, welche sehr orange oder rotlastig sind.

Holzverkleidungen und Statuen in warmen Tönen, oder Polster im ausgebleichten Rot …

Der erfahrene Hochzeitsfotograf macht nach dem betreten der Kirche sofort einen ordentlichen Weißabgleich.

Ansonsten sitzt man ewig bei der Nachbearbeitung daran, den unschönen Farbstich irgendwie rauszubekommen.

Freie Trauungen

Freie Trauungen können für einen Hochzeitsfotografen ein wahrer Alptraum sein …

Die Orte an denen freie Trauungen stattfinden sind nicht selten öffentliche Orte.

Das heisst, Schaulustige oder parkende Autos.

Oder die Umgebung an sich.

Ja, der Ausblick vom Brautpaar auf den See kann sehr schön sein … aber wenn der Fotograf das Brautpaar von Forne ablichten möchte, hat er – wenn er Pech hat – einen Kiosk oder Essensstand mit buten Schirmen drauf.

Leider sehr beliebt sind auch mehrere, einzelne Pavillons bei Brautpaaren. Zwar ist dies für die Gäste gut gemeint, aber schöne Fotos sind hier fast nicht möglich.

Die meist schöne Kulisse wird optisch zerstört, die Lichtverhältnisse sind sehr unterschiedlich und unschön, und optisch sind die Beine eines Pavillons z.B. direkt hinter dem Brautpaar auch alles andere als schön.

Der Wechsel von Sonne und Wolken ist hier im Vergleich dazu ein eher kleines Problem.

Hilfsmittel für schönere Hochzeitsfotos

Hochzeitsbilder sind eine Kunst, welche stehts mit neuen Techniken perfektioniert werden sollte.

 

Blitz

In der Kirche wird natürlich nicht geblitzt.

 

Wenn ein Standesamt sehr dunkel ist, wie es in einem historischen Gebäude oft der Fall ist, blitze ich gerne indirekt.

Dazu stelle ich einen Aufsteckblitz im hinteren Ende des Raums auf, und blitze an die Decke.

Dies liefert sehr schöne Ergebnisse und stört niemanden.

 

Beim Brautpaarshooting kann man sich durchaus auch mal austoben.

Mit leistungsstarken mobilen Blitzen kann sogar ein Sonnenuntergang simuliert werden.

Und auch durch den Einsatz unterschiedlicher Lichtformer können verschiedene Bildstile umgesetzt werden.

Fotofilter

Haida Fotofilter sind in der Hochzeitsfotografie meine neue Geheimwaffe.

Im Standesamt verwende ich bei sehr starken Lichtunterschieden einen weichen Verlaufsfilter.

Beim Brautpaarshooting kommt bei mir ein Mist Filter zum Einsatz.

Ein Polfilter kann bei freien Trauungen für schönere Bilder sorgen.

Und bei Locationfotos mache ich inzwischen sehr gerne Langzeitbelichtungen.

Reflektor

Bei Fotografen sehr beliebt, bei Brautpaaren verhasst.

Natürlich sieht die Haut bei den Brautpaarbildern schöner aus, wenn ein Reflektor verwendet wurde … aber das Brautpaar wird geblendet und ist dann genervt.

 

Ich verwende einen Reflektor nur noch zur Aufhellung von Details.

Diffusor

Der absolute Profi Einsatz bei Brautpaarbildern.

Geht jedoch nicht, wenn…

… es schnell gehen soll

… wenig Platz vorhanden ist

… die Location schnell gewechselt werden soll

… der Fotograf kein Geld für die Anschaffung hat

 

Ansonsten können mit einem großen, drei Meter hohen Diffusor Bilder wie im Hochglanzmagazin entstehen.

Extreme Licht-Schatten-Kontraste werden reduziert, und das Licht wird schön weich – und das auch zur Mittagszeit.

Bildbearbeitung bei Hochzeitsbildern

So viel wie möglich, so wenig wie nötig.

 

Lightroom

Ohne die digitale Dunkelkammer geht nichts.

Helligkeit, Farben, Beschnitt etc.

Jedes Bild durchläuft Lightroom.

Die Stapelverarbeitung ist ein wahrer Segen.

Außerdem gibt es in Lightroom die Möglichkeit auf unterschiedliche Weise zu exportieren.

Auch eine Beautyretusche ist in Lightroom möglich.

Photoshop

Verwende ich bei Hochzeitsbildern eher selten.

Nur für aufwändige Bildbearbeitung bzw. echte Bildmanipulation.

Zeit ist Geld. Und sowas kostet immer Zeit.

Und wann verwende ich Photoshop nun?

Um störende Elemente (meist freie Trauungen) zu entfernen, bei intensiver Beautyretusche oder Körperformanpassung.

Ich hatte mal eine Braut, die vor der Trauung einen Zahn verloren hatte … diesen konnte ich digital ersetzen.

Portrait Pro

Schnell und unkompliziert.

Und mit ein wenig Übung und Feingefühl, kann man sich sehr viel Zeit bei der Beautyretusche sparen.

Auch dieses Program kann eine Stapelverarbeitung.

Denoise

Mein Liebling für die meisterhafte Aufwertung der Bilder.

Weiter oben im Text habe ich öfter von Bildrauschen auf Hochzeitsbildern gesprochen.

Diese wunderbare Software entfernt dieses Rauschen auf intelligente Weise.

Ob als Plugin bei einzelnen Fotos, oder die Massenverarbeitung über die Software – ich liebe es.

Jedoch ist diese Software nur etwas für den Hochzeitsfotografen mit einem leistungsfähigen Rechner.

Wer nur einen standart Laptop hat, bringt die Leistung für das Program gar nicht her.

Profi Software braucht nun mal Profi Ausrüstung.

Trends in der Hochzeitsfotografie

Farblook bei Hochzeitsbildern

Wer viel auf Instagram unterwegs ist, der kommt an den fertigen Bildbearbeitungs Farbfiltern nicht vorbei.

Doch sind Trends wirklich das Richtige für eine Erinnerung für die Ewigkeit?

Derzeit beliebt sind dunkle Farblooks.

Mag sein, dass dies dem Brautpaar heute gefällt, da man dies momentan ständig sieht … aber was ist, wenn das Brautpaar die Hochzeitsfotos in z.B. fünf Jahren anschaut?

Die Erinnerung im Gedächtnis ist evtl. ein schöner und sonniger Tag im Juni mit duftenden Blumen … und die Bilder sehen nach einem verregneten Tag in England aus …

Diese Überlegung sollte auf jeden Fall mit dem Brautpaar geteilt werden.

Posen bei Hochzeitsfotos

Ein guter Hochzeitsfotograf weiss um die Wirkung von Posen auf Hochzeitsbildern.

Keine Ahnung, ob der derzeitige Trend etwas mit der Coronalage zu tun hat, aber Bilder auf denen das Brautpaar in unterschiedliche Richtungen schaut, oder gar geht, sehen eher nach Scheidung als nach Trauung aus.

Bei Kunstwerken witzelt man gerne mit dem Satz „was wollte uns der Künster damit sagen?“.

Diese Frage sollten sich Hochzeitsfotografen bei der Betrachtung von Hochzeitsfotos auch mal stellen …

Der Hochzeitsfotograf als Wegweiser

Styled Shoots und andere gefakte Werbebilder sind gift für eine realistische Vorstellung.

Ich vergleiche das gerne mit den Bildern von Frisuren Trends. Schön zum Anschauen, aber unmöglich.

Bei Styled Shoots ist alles perfekt abgestimmt und insziniert. Es wird viel Zeit in ein einziges Foto gesteckt.

Eine Trauung ist aber ein echtes und vor allem lebendiges Geschehen, und kein eingefrorenes Stilleben.

Leider werden solche Bilder immer häufiger. Der erfahrene Hochzeitsfotograf muss hier erst Träume zerstören und dann mit der Realität aufbauen.

Unerfahrene „Fotografen“ zerstören auf diese Weise leider auch dieses Business.

Oft wird mit den Hochzeitsbildern aus den Styled Shoots geworben und Versprechungen gemacht. Versprechungen, die in keinster Weise eingehalten werden können. Am Ende denkt sich das Brautpaar, dass die (angeblichen) Profi Bilder nach nicht mehr aussehen, als wenn der Onkel XY diese kostenlos selbst gemacht hätte … und diese Erfahrung wird dann an andere weiter gegeben.

Hochzeitsfotografie – darauf sollte man achten

Fotografierende Gäste während der Trauung

Ob Standesamt, Kirche oder freie Trauung … es passiert ständig.

Entweder jemand hält das Handy oder sogar Tablet zum Fotografieren hoch und zerstört so die Optik der schönen Fotos.

Mein schlimmstes Erlebnis bei einer Hochzeit?

Bei einer standesamtlichen Trauung saß ein paar Reihen, aber doch in einer Linie hinter dem Brautpaar die dem Brautpaar fast unbekannte Freundin eines Freundes des Bräutigams. Diese hat fast die gesamte Trauung über ihre Hobby Kamera mit integriertem Blitz hochgehalten und damit geblitzt. Egal wie ich mich positioniert hatte, die blitzende Kamera war immer an den Köpfen des Brautpaars zu sehen.

Anwesende Hobby Fotografen

Klingt böse, ist aber so.

Meine Erfahrung ist, dass echte Fotografen in einem nicht störenden Moment auf den gebuchten Fotografen zugehen, und kurz den Kontakt zum Gleichgesinnten suchen. Netzwerken schadet ja nie.

 

Und Hobby „Fotografen“?

Haben meist „als Geschenk an das Brautpaar“ ihre „Ausrüstung“ dabei und drängen sich auf.

Ein Schamgefühl dafür, dass sich direkt vor den gebuchten Fotografen gestellt wird, oder ständig mit dem integrierten Blitz der Hobbykamera die Bildgestaltung zerstört wird, besteht hier nicht.

 

Als Hochzeitsfotograf spreche ich diese – tatsächlich häufigen – Situationen im Vorgespräch an.

 

Hochzeitsfotos in Schwarz Weiß

Dies spreche ich immer individuell ab.

Bei Trauungen im Standesamt oder in der Kirche, sind schwarz weiß Bilder fast immer sehr schön.

Bei freien Trauungen – besonders bei Motto Trauungen – eher weniger.

Die Schwarz Weiß Umwandlung der Hochzeitsfotos passe ich immer dem Geschmack vom Brautpaar an.

Es kommt sogar durchaus vor, dass ich die Hochzeitsbilder in zwei Arten von schwarz weiß abliefern soll. Da z.B. dem Bräutigam eine Sepia Tönung gefällt, die Braut schwarz weiß mit einer Blautönung bevorzugt.

Es kann auch sein, dass der Bräutigam harte Kontraste möchte, die Braut die Bilder aber heller mag … kein Problem für den Profi

Fotolocation Brautpaarshooting

Auch bei diesen Hochzeitsfotos, sollte sich der Hochzeitsfotograf die Frage stellen, was er mit diesen Bildern zeigen möchte.

Klar, eine hübsche Location macht das Bild schöner. Aber ist es dann nicht schnell mal eine Themaverfehlung?

Brautpaarfotos in einer Gärtnerei kann man noch irgendwo nachvollziehen … es könnte ja sein, dass hier gemeinsam der Brautstrauß abgeholt wurde…

Dauerhafte Freude hat man an den Bildern, die eigentlich den großen Tag festhalten sollen, nur dann, wenn die Bilder auch am „Ort des Geschehens“ oder an einem Ort, zu dem das Brautpaar einen Bezug hat entstehen.

 

Schließlich soll das Brautpaar, wenn es sich in zehn Jahren die Bilder ihrer Hochzeit anschaut, nicht fragen, was es sich denn bei der Wahl der Location überhaupt gedacht hat …

Ein guter Hochzeitsfotograf – darauf sollte man achten

Ein guter Hochzeitsfotograf sollte immer eine gewisse Erfahrung haben und ehrlich sein.

Falsche Illusionen machen jeden unglücklich.

Den Hochzeitsfotografen genauso wie das Brautpaar.

Es spricht rein gar nichts dagegen, wenn ein Brautpaar lediglich einen unerfahrenen Hobbyfotografen bucht, wenn es mit der Leistung zufrieden ist.

Jedoch sollte ein unerfahrener Hochzeitsfotograf sich niemals als Profi darstellen.

Hochzeitsfotograf in der Nähe wählen

Ein erfahrener Hochzeitsfotograf kann natürlich auch problemlos an Orten fotografieren, an denen er noch nie war.

Jedoch macht Übung den Meister.

Ich kann es aus eigener Erfahrung sagen.

Es gibt Orte, an denen ich seit Jahren fotografiere – und ich habe jedes Mal aufs neue das Gefühl, dass ich durch meine Erfahrung mit dieser Location jedes mal besser fotografiere.

Seit nun mehr als einem halben Jahrzehnt fotografiere ich als Hochzeitsfotograf Trauungen in den Standesämtern sowie Kirchen in Ansbach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Gunzenhausen, Herrieden, Wassertrüdingen und Oettingen.

Was darf ein Hochzeitsfotograf kosten? Preise Hochzeitsfotografie

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie utopisch die Preise von oft unerfahrenen Hochzeitsfotografen sind.

Viele große und gute Studios haben einen Leistungskatalog oder Preislisten auf ihrer Webseite. Es spricht nichts dagegen, wenn das Brautpaar die Preise der in Betracht gezogenen Fotografen mit den Preisen der Größen der Branche vergleicht.

Ja, Zeit ist Geld.

Das ist auch der Grund, warum unerfahrene Hochzeitsfotografen oft deutlich teurer sind als Profis. Ein Profi hat eine teure Workstation und nutzt teure Software – und natürlich eine spezielle Ausrüstung.

Ein Profi Hochzeitsfotograf weiss was er tut – beim Fotografieren sowie bei der Bildbearbeitung.

Ein unerfahrener Fotograf braucht für alles sehr viel länger. Nicht nur, weil die Software nicht flüssig funktioniert, die Synchronisation ewig braucht etc … sondern auch, weil dieser sehr viel Zeit dafür benötigt, um Abbildungsfehler der günstigen Ausrüstung zu korrigieren, um nachzubessern, damit die Bilder professioneller aussehen, oder um zu schauen, wie er überhaupt etwas tut.

Dieses mehr an Zeit wird berechnet.

Das sollten Brautpaare, welche auf der Suche nach einem Hochzeitsfotografen sind bedenken.

Was darf ein Hochzeitsfotograf kosten? Preise Hochzeitsfotografie

Ich finde es immer wieder erschreckend, wie utopisch die Preise von oft unerfahrenen Hochzeitsfotografen sind.

Viele große und gute Studios haben einen Leistungskatalog oder Preislisten auf ihrer Webseite. Es spricht nichts dagegen, wenn das Brautpaar die Preise der in Betracht gezogenen Fotografen mit den Preisen der Größen der Branche vergleicht.

Ja, Zeit ist Geld.

Das ist auch der Grund, warum unerfahrene Hochzeitsfotografen oft deutlich teurer sind als Profis. Ein Profi hat eine teure Workstation und nutzt teure Software – und natürlich eine spezielle Ausrüstung.

Ein Profi Hochzeitsfotograf weiss was er tut – beim Fotografieren sowie bei der Bildbearbeitung.

Ein unerfahrener Fotograf braucht für alles sehr viel länger. Nicht nur, weil die Software nicht flüssig funktioniert, die Synchronisation ewig braucht etc … sondern auch, weil dieser sehr viel Zeit dafür benötigt, um Abbildungsfehler der günstigen Ausrüstung zu korrigieren, um nachzubessern, damit die Bilder professioneller aussehen, oder um zu schauen, wie er überhaupt etwas tut.

Dieses mehr an Zeit wird berechnet.

Das sollten Brautpaare, welche auf der Suche nach einem Hochzeitsfotografen sind bedenken.

Warum sind Hochzeitsfotografen so teuer?

Wie bei dem oberen Punkt erwähnt, ist die Ausrüstung sehr teuer.

Profis haben meist mindestens zwei Kameras (mehrere Tausend Euro pro Kamera) und mehrere hochpreisige Objektive (ab min. 1.500,00 € pro Objektiv. Meist aber eher über 2.000,00€), einen anständigen Rechner mit richtig Leistung dahinter und einen speziellen Monitor (10.000,00 € sind dafür schnell mal ausgegeben, oft sogar noch mehr), Hard- und Software zum kalibrieren, Profi Software etc.

Ein weiterer Kostenpunkt ist die Zeit. Eine riesige Datenflut wie sie bei Hochzeitsfotos zusammen kommt braucht Zeit … sortieren, bearbeiten, Fotoprodukte erstellen, an Brautpaar ausgeben etc. Zeit ist Geld.

Wie im oberen Punkt (Preise Hochzeitsfotografie) erwähnt, sind unerfahrene „Fotografen“ mit unprofessioneller Ausrüstung deswegen manchmal sogar teurer als ausgebildete Profis. Der Profi braucht durch Wissen, Erfahrung, Routine und hochwertige Ausrüstung weniger Zeit als der nicht Profi.

Das mehr an Zeit wird aber vom nicht Profi dem Brautpaar in Rechnung gestellt. Man könnte sogar sagen, dass das Brautpaar das Lehrgeld des Hobby Fotografen übernimmt…

 

Speicherplatz kostet übrigens auch gutes Geld (Archivierungspflicht) … und der nicht unerhebliche Verschleiß der Ausrüstung, durch die stundenlange intensive Benutzung bei einer Hochzeit …

Und jede Email / jedes Gespräch / jedes Telefonat und die Planungszeit für Hochzeitsfotos sowie das Vorgespräch  sind auch die Arbeitszeit des Fotografen. Das muss auch irgendwie bezahlt werden. Der Fotograf könnte in dieser Zeit auch einen anderen Kunden bedienen und da Geld für seinen Lebensunterhalt verdienen. Kann er aber nicht, da er mit dem Brautpaar beschäftigt ist.

Wann wird der Hochzeitsfotograf bezahlt?

Wir stellen unsere Rechnungen nach Abschnitten. Die Akonto Rechnungen werden immer dann fällig, wenn ein Abschnitt abgeschlossen ist. Das erfolgt in drei Schritten.

Rechnung 1 = nach der Planung

Rechnung 2 = nach dem die Hochzeitsfotos erstellt wurden

Rechnung 3 = sobald die Bilder fertig bearbeitet sind.

So sind das Brautpaar und der Fotograf immer auf der sicheren Seite.

Das Brautpar bezahlt nur die erbrachte Leistung. Sollte die Hochzeit aus irgendeinem Grund nicht stattfinden, dann hat das Brautpaar nur die Kosten für die Planungsarbeit des Hochzeitsfotografen.

 

Wie viel kostet ein Hochzeitsfotograf?

Unsere Preise für Hochzeitsfotos findet ihr hier:

> Preise Hochzeitsfotos <-

 

Unsere gängigsten Buchungen 2021 sind:

Eine Stunde

270,- €

Alle schönen Bilder als JPG

in voller Auflösung auf einem USB Stick

Basisretusche aller Bilder

 

Zwei Stunden

699,- €

Alle schönen Bilder (min. 300)

in voller Auflösung auf einem USB Stick

Fotobox aus weißem Kunstleder

20 laserentwickelte Fachabzüge

Basisretusche aller Bilder

 

 

Drei Stunden

899,- €

Alle schönen Bilder (min. 400)
in voller Auflösung auf einem USB Stick

Fotobox aus weißem Kunstleder

40 laserentwickelte Fachabzüge
Basisretusche aller Bilder

Wann sollte der Hochzeitsfotograf gebucht werden?

So früh wie möglich. Die genaue Dauer der fotografischen Begleitung kann auch später angepasst werden. Aber den Termin hat das Brautpaar so schon mal fest. Mit dem Hochzeitsfotograf ist es wie mit der Hochzeitslocation. Manche Termine sind bereits zwei Jahre im Voraus belegt, an anderen Tagen geht es auch spontan.

Wie lange sollte Hochzeitsfotograf gebucht werden?

Das hängt davon ab, was das Brautpaar sich wünscht. Wir begleiten auch kleine Trauungen – auch für nur eine Stunde.

Nicht jeder braucht eine Tagesreportage.

Nicht jeder möchte beim Essen fotografiert werden … nicht jeder feiert groß …

Bucht euren Hochzeitsfotografen für die Zeit, in der etwas passiert, woran ihr euch euer Leben lang erinner wollt.

Wenn ihr nach der Trauung nur im kleinen Rahmen Essen geht und hier nicht mehr geschieht, als dass ihr am undekorierten Tisch beisammen sitzt – dann braucht ihr auch keinen Profi der dabei sitzt.

Wenn ihr jedoch groß Feiert … viele Gäste habt, die ihr evtl sogar viel zu selten seht … oder viel Geld für das Ambiente ausgegeben habt – dann wärs doch schade, wenn ihr hiervon keine professionellen Bilder hättet.

 

Ebenso ist das mit der Brautentstehung und dem First Look. Wer schlicht heiratet, der wird solche Bilder wahrscheinlich nicht vermissen. Aber wisst ihr was? Ich hatte schon einige Bräute, die normalerweise nie ein Kleid tragen, meistens nur in ihren Pferdeklamotten o.ä. unterwegs sind, sich aber an ihrer Hochzeit so richtig in Schale geworfen haben. Und da ist es wirklich ein Muss, dass solche Bilder gemacht werden!

 

So, langer Text und die Frage, wie viele Stunden ein Hochzeitsfotograf gebucht werden sollte ist noch offen … hier findet ihr -> unsere Zeitplanung für Hochzeitsfotos<-

Wie viele Bilder erhalten wir vom Hochzeitsfotograf?

Das hängt von der Länge der fotografischen Begleitung ab.

Zwei Stunden – ca. 300 Bilder als JPG

Davon 20 Bilder als Fotoabzug

 

Drei Stunden – ca. 400 Bilder als JPG

Davon 30 Bilder als Fotoabzug

 

Weitere Infos seht ihr hier: ->Preise Hochzeitsfotos <-

Wie lange müssen wir auf unsere Hochzeitsfotos warten?

Die Bearbeitungszeit beträgt bei unter vier Stunden fotografischer Begleitung 14 Werktage + Versandzeit.

Bis sechs Stunden ca. drei Wochen und bei über acht Stunden ca. einen Monat.